Augenarzt im dunkelblauen Kasack erläutert einer Patientin im Beratungsgespräch die Befunde, im Hintergrund eine Hornhaut-Topographie auf dem Monitor

Ablauf und Betreuung

Eine gute Behandlung beginnt mit einer sorgfältigen Entscheidung

Bevor wir eine Operation empfehlen, möchten wir Ihre Augen genau kennen und verstehen, was Sie sich für Ihren Alltag wünschen. Deshalb investieren wir viel Zeit, Erfahrung und technischen Aufwand in die Voruntersuchung und Planung. Diese Sorgfalt schafft die Grundlage für ein möglichst gutes und langfristig passendes Ergebnis.

Wenn Ihre Augen die Voraussetzungen nicht erfüllen oder das zu erwartende Ergebnis nicht zu Ihren Sehbedürfnissen passt, raten wir von einer Operation ab. Ihre Beratung bleibt ergebnisoffen. Und wenn Sie sich für eine Behandlung entscheiden, begleiten wir Sie auch durch die Heilungsphase.

So gehen wir gemeinsam vor

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    Erstberatung

    Ihre Wünsche, Fragen und bisherigen Befunde besprechen.

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    Voruntersuchung

    Ihre Augen vermessen und die Eignung sorgfältig prüfen.

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    Entscheidung und Planung

    Empfehlung, Grenzen und Alternativen erklären.

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    Operation

    Prof. Parasta führt Ihre Operation persönlich durch. Von der Erstberatung über die OP-Planung bis zur Nachsorge sind Sie bei seinem 40-köpfigen Team aus erfahrenen, spezialisierten Augenärztinnen und Augenärzten sowie klinischen Optometristinnen und Optometristen in guten Händen. Das Team betreut Sie umfassend und ganz individuell. Prof. Parasta wird über jede Besonderheit in Ihrem Verlauf persönlich informiert und bei Bedarf persönlich einbezogen.

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    Nachbetreuung

    Heilung kontrollieren und Ihre Fragen klären.

Wir nehmen uns Zeit für die Details Ihrer Augen

Ihre Brillenwerte allein reichen für eine Operationsentscheidung nicht aus. Wir untersuchen, wie Ihre Augen aufgebaut sind, wie gut sie sehen können und welche Besonderheiten bei einem Eingriff zu berücksichtigen wären. Die Messergebnisse werden gemeinsam ärztlich beurteilt und mit Ihren Sehbedürfnissen abgeglichen.

Zur Planung gehören die Hornhautform und -dicke, der Tränenfilm sowie die Pupillengröße im Dunkeln. Je nach Verfahren beurteilen wir auch die natürliche Linse, die Platzverhältnisse im Auge und die innerste Zellschicht der Hornhaut. Netzhaut und Makula, die Stelle des schärfsten Sehens, können die erreichbare Sehqualität entscheidend begrenzen.

Vor jeder Hornhautlaserbehandlung ist bei uns eine Corvis-Untersuchung Pflicht. Sie liefert zusätzliche Informationen zur mechanischen Belastbarkeit der Hornhaut. Die Dicke allein genügt für die Risikoeinschätzung nicht. Auch eine umfassende Diagnostik kann allerdings nicht jedes spätere Problem vorhersagen.

Zeigen sich Auffälligkeiten oder passen Messwerte nicht zusammen, klären wir diese zunächst ab. Manchmal sind zusätzliche Untersuchungen, eine Behandlung der Augenoberfläche oder spätere Kontrollmessungen sinnvoll. Erst auf einer ausreichend verlässlichen Grundlage planen wir einen Eingriff.

Porträt von Nina Vrhovac, Augenoptikerin und Teamleiterin refraktive Beratung bei MUNICH EYE
Nina Vrhovac – Augenoptikerin und Teamleiterin refraktive Beratung; hatte selbst ihre Augenlaserkorrektur 2010 bei MUNICH EYE

Manchmal lautet unsere Empfehlung auch keine Operation

Wir raten ab, wenn die Eignungskriterien nicht erfüllt sind, das Risiko im Verhältnis zum möglichen Nutzen zu hoch ist oder kein Ergebnis zu erwarten ist, das Ihren Sehbedürfnissen ausreichend gerecht wird. Wir erklären Ihnen die Gründe und besprechen, welche Möglichkeiten bleiben.

Bei bestätigten Unregelmäßigkeiten der Hornhautform empfehlen wir keine refraktive Laserbehandlung der Hornhaut. Eine Dunkelpupille über 7,0 mm bewerten wir bei allen Hornhautlaserverfahren als kritisch. Eine regelmäßige Hornhautverkrümmung ist dagegen nicht automatisch ein Ausschlussgrund.

Auch bei Linsenverfahren entscheidet der Befund. Für Hybrid- oder Mehrstärkenlinsen müssen unter anderem Hornhaut, Pupille und Netzhaut geeignet sein. Wenn das nicht der Fall ist, kann eine Einstärkenlinse für den wichtigsten Sehbereich eine Alternative sein. Für andere Entfernungen bleibt dann meist eine Brille nötig. Gegebenenfalls empfehlen wir, vorerst ganz auf einen Eingriff zu verzichten.

Sie sollen unsere Empfehlung nachvollziehen können

Nach der Untersuchung besprechen wir, welches Verfahren wir Ihnen empfehlen und warum. Wir erklären den erwartbaren Nutzen, mögliche Einschränkungen und die Risiken, die bei Ihren Augen besonders relevant sind. Dazu gehört auch, in welchen Situationen Sie voraussichtlich weiterhin eine Brille benötigen könnten.

Wir bieten die auf dieser Website beschriebenen Laser- und Linsenverfahren an. Dadurch können wir verschiedene Möglichkeiten gegeneinander abwägen. Die Empfehlung ergibt sich aus Ihren Befunden und Ihren Anforderungen im Alltag, etwa beim Lesen, am Bildschirm oder beim Autofahren in der Dunkelheit.

Prof. Parasta führt Ihre Operation persönlich durch. Er bringt mehr als 26 Jahre operative Erfahrung und über 40.000 Eingriffe mit. Zusammen mit unserem erfahrenen Team bereitet er Ihre Behandlung vor. Sie erhalten eine verständliche Aufklärung und können Ihre Entscheidung in Ruhe treffen. Von der Erstberatung über die OP-Planung bis zur Nachsorge sind Sie bei seinem 40-köpfigen Team aus erfahrenen, spezialisierten Augenärztinnen und Augenärzten sowie klinischen Optometristinnen und Optometristen in guten Händen. Das Team betreut Sie umfassend und ganz individuell. Prof. Parasta wird über jede Besonderheit in Ihrem Verlauf persönlich informiert und bei Bedarf persönlich einbezogen.

Sprechen Sie offen mit uns über Ihre Angst

Die Sorge um das eigene Sehen ist verständlich. Vielleicht beschäftigen Sie mögliche Komplikationen, Schmerzen oder die Frage, was Sie während des Eingriffs mitbekommen. Auch Angst vor der Narkose oder davor, die Kontrolle abzugeben, nehmen wir ernst. Sie müssen diese Gedanken bei uns nicht zurückhalten.

Sagen Sie uns möglichst schon im ersten Gespräch, was Ihnen besonders Sorgen macht. Wir gehen darauf ein und erklären Ihnen den Ablauf so genau, wie Sie es brauchen. Wenn Sie bei früheren Behandlungen schlechte Erfahrungen gemacht haben, hilft uns dieses Wissen, Ihre Betreuung besser auf Sie abzustimmen.

Wir besprechen, wie die Betäubung erfolgt, wer während des Eingriffs für Sie zuständig ist und wie wir Sie danach betreuen. Vor einer Sedierung gehört auch das Gespräch mit dem Anästhesieteam dazu. Dort können Sie Ihre Fragen zur Narkose und zu Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte stellen.

Sie sollen sich gut informiert entscheiden können. Wenn Sie noch unsicher sind oder mehr Zeit brauchen, sagen Sie uns das. Eine Beratung verpflichtet Sie zu keiner Operation.

Wir besprechen die Betäubung vor Ihrer Operation

Linsenoperationen im anästhesiologisch betreuten Dämmerschlaf

Bei ICL PRO, der Implantation einer Zusatzlinse, und NANO PRO, dem Linsenaustausch mit Nanolaserunterstützung, behandeln wir bei medizinischer Eignung beide Augen in einer Sitzung. Die Eingriffe erfolgen im anästhesiologisch betreuten Dämmerschlaf. So lassen sich die Behandlung und die anschließende Betreuung beider Augen gemeinsam planen.

Dämmerschlaf bedeutet Sedierung und ist nicht mit einer Vollnarkose gleichzusetzen. Das Anästhesieteam erklärt Ihnen, wie die Sedierung und die Betäubung bei Ihrem Eingriff erfolgen, was Sie dabei wahrnehmen können und welche Risiken zu berücksichtigen sind. Währenddessen werden Ihre Atmung und Ihr Kreislauf überwacht.

Wir berücksichtigen Ihre Vorerkrankungen, Medikamente und Erfahrungen mit früheren Narkosen. Auch die Besonderheiten einer gemeinsamen Operation beider Augen werden besprochen, einschließlich der seltenen Möglichkeit von Komplikationen an beiden Augen.

Betäubung bei den Laserverfahren

Bei einer Hornhautlaserbehandlung wird die Augenoberfläche mit Tropfen betäubt. Ob eine zusätzliche Beruhigung oder Sedierung sinnvoll und mit dem gewählten Verfahren vereinbar ist, besprechen wir individuell. Sie erfahren vorab, was Sie während der Behandlung wahrnehmen können und wie Sie mitarbeiten.

Unsere bisherige Erfahrung und das verbleibende Risiko

Nach unserer bisherigen klinischen Erfahrung ist es bei den von uns durchgeführten operativen Sehkorrekturen erfreulicherweise zu keinem vollständigen Verlust des Sehvermögens gekommen.

Diese Erfahrung ist keine Garantie für den einzelnen Eingriff. Komplikationen können vorübergehende oder dauerhafte Sehverschlechterungen verursachen; in seltenen Fällen ist auch ein vollständiger Verlust des Sehvermögens möglich. Welche Risiken für Ihre Augen relevant sind und wie wir ihnen begegnen, besprechen wir offen mit Ihnen.

Sorgfältige Auswahl, genaue Planung und aufmerksame Nachkontrollen helfen uns, Risiken zu verringern und Auffälligkeiten früh zu erkennen. Falls ein Verlauf schwieriger wird, klären wir die Ursache und besprechen die erforderlichen Behandlungsschritte mit Ihnen.

Gut vorbereitet zum Operationstag

Vor Ihrem Termin erhalten Sie Hinweise zur Vorbereitung. Dazu gehören die erforderliche Kontaktlinsenpause, mitzubringende Befunde und die Abstimmung Ihrer Medikamente. Wenn eine Sedierung vorgesehen ist, erklärt Ihnen das Anästhesieteam auch die Vorgaben zum Essen und Trinken. Bitte ändern oder pausieren Sie Medikamente nicht eigenständig.

Planen Sie eine Begleitung für den Heimweg ein. Nach einer Sedierung dürfen Sie nicht selbst fahren. Welche Unterstützung Sie zu Hause benötigen und wie lange Einschränkungen gelten, wird vorab mit Ihnen besprochen.

Am Operationstag prüfen wir die vorbereiteten Unterlagen und besprechen noch offene Fragen. Prof. Parasta führt den Eingriff persönlich durch. Anschließend bleiben Sie zur Kontrolle und, nach einer Sedierung, zur überwachten Erholung bei uns. Vor der Entlassung erhalten Sie Ihren Behandlungsplan und die nächsten Kontrolltermine. Von der Erstberatung über die OP-Planung bis zur Nachsorge sind Sie bei seinem 40-köpfigen Team aus erfahrenen, spezialisierten Augenärztinnen und Augenärzten sowie klinischen Optometristinnen und Optometristen in guten Händen. Das Team betreut Sie umfassend und ganz individuell. Prof. Parasta wird über jede Besonderheit in Ihrem Verlauf persönlich informiert und bei Bedarf persönlich einbezogen.

Wir begleiten Sie durch die Heilungsphase

Die Kontrollen nach der Operation sind ein fester Bestandteil Ihrer Behandlung. Unser erfahrenes Team prüft, wie sich Ihre Augen erholen und wie sich Ihr Sehen entwickelt. Wir besprechen auch Ihre Wahrnehmung im Alltag, etwa beim Lesen oder bei Licht in der Dunkelheit.

Sie erhalten einen auf Ihr Verfahren abgestimmten Tropfen- und Kontrollplan. Bitte halten Sie die Termine ein, auch wenn Sie bereits gut sehen. Wann Sie wieder arbeiten, Sport treiben oder Auto fahren können, hängt vom Eingriff und vom Heilungsverlauf ab.

Die Erholung verläuft je nach Verfahren unterschiedlich. Nach SMART PRO, unserer wellenfrontoptimierten TransPRK, benötigt die Hornhautoberfläche zunächst Zeit zum Verheilen. Auch nach anderen Verfahren kann das Sehen anfangs schwanken. Wenn Beschwerden anhalten oder sich Ihr Sehen anders entwickelt als erwartet, untersuchen wir die Ursache und passen die Behandlung bei Bedarf an.

Sie erfahren, an wen Sie sich mit Fragen oder Beschwerden wenden können und welche Anlaufstelle außerhalb unserer Sprechzeiten zuständig ist. So wissen Sie auch nach dem Operationstag, wie Sie Unterstützung erreichen.

Bei neuen oder zunehmenden Beschwerden

Starke Schmerzen oder eine plötzliche beziehungsweise zunehmende Sehverschlechterung müssen umgehend augenärztlich abgeklärt werden. Warten Sie damit nicht bis zum nächsten Kontrolltermin. Nutzen Sie den vereinbarten Notfallkontakt oder wenden Sie sich an einen augenärztlichen Notdienst.

Fragen zu Vorbereitung und Betreuung

Kann es sein, dass Sie mir trotz meines OP-Wunsches abraten?

Ja. Wenn die Befunde gegen einen Eingriff sprechen oder das erreichbare Ergebnis Ihren Sehbedürfnissen voraussichtlich nicht gerecht wird, empfehlen wir keine Operation. Wir erläutern die Gründe und besprechen Alternativen. Auch eine Empfehlung gegen einen Eingriff gehört zu einer sorgfältigen Beratung.

Warum ist die Voruntersuchung so umfangreich?

Augen mit derselben Brillenstärke können sehr unterschiedliche Voraussetzungen haben. Die Diagnostik hilft uns, Risiken und Grenzen zu erkennen und die Behandlung individuell zu planen. Bei unklaren Befunden sind zusätzliche Untersuchungen oder Kontrollmessungen sinnvoll.

Was kann ich tun, wenn ich große Angst habe?

Sprechen Sie uns frühzeitig darauf an und beschreiben Sie, was Ihnen Sorgen macht. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und besprechen die Betreuung während des Eingriffs. Wenn eine Sedierung geplant ist, können Sie auch mit dem Anästhesieteam über Ihre Ängste sprechen.

Bekomme ich bei jedem Verfahren eine Vollnarkose?

Nein. Für unsere Linsenverfahren ist ein anästhesiologisch betreuter Dämmerschlaf vorgesehen, der sich von einer Vollnarkose unterscheidet. Bei Laserverfahren besprechen wir die örtliche Betäubung und gegebenenfalls eine zusätzliche Beruhigung passend zum Eingriff. Die Einzelheiten werden vor Ihrer Operation geklärt.

Ist eine Operation nach der Untersuchung garantiert sicher?

Nein. Eine gründliche Untersuchung hilft, Risiken zu erkennen und ungeeignete Behandlungen zu vermeiden. Sie kann Komplikationen jedoch nicht vollständig ausschließen. Wir erklären Ihnen den erwartbaren Nutzen und die verbleibenden Risiken, bevor Sie sich entscheiden.

Wer betreut mich nach der Operation?

Unser erfahrenes Team begleitet die Heilung und kontrolliert die Befunde. Sie erhalten Ihren persönlichen Nachbehandlungsplan und klare Kontaktinformationen. Bei Beschwerden klären wir, was dahintersteckt und welche weiteren Schritte notwendig sind.

Bringen Sie Ihre Fragen mit

Sie müssen sich vor dem ersten Gespräch auf kein Verfahren festlegen. Erzählen Sie uns, was Sie sich von einer Behandlung wünschen und was Sie noch zögern lässt. Wir prüfen Ihre Möglichkeiten und erklären Ihnen unsere Empfehlung. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie den nächsten Schritt gehen möchten.

Ihre Fragen zu Risiken und Verfahren

KI-Orientierung auf Grundlage unserer Seiteninhalte. Keine Diagnose oder individuelle ärztliche Beratung.

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