
Welches Verfahren passt zu mir?
Wir bieten alle hier vorgestellten Laser- und Linsenverfahren an. Ihre Augen entscheiden, welches zu Ihnen passt. Ihre Brillenwerte sind dabei nur ein Teil der Entscheidung. Ebenso wichtig sind Ihre Hornhaut, die natürliche Linse und das Sehen, das Sie sich im Alltag wünschen.
Prof. Parasta operiert Sie persönlich. Bei MUNICH EYE erhalten Sie eine umfassende, ergebnisoffene Beratung in einem ärztlich inhabergeführten Augenzentrum mit Familientradition. Von der Erstberatung über die OP-Planung bis zur Nachsorge sind Sie bei seinem 40-köpfigen Team aus erfahrenen, spezialisierten Augenärztinnen und Augenärzten sowie klinischen Optometristinnen und Optometristen in guten Händen. Das Team betreut Sie umfassend und ganz individuell. Prof. Parasta wird über jede Besonderheit in Ihrem Verlauf persönlich informiert und bei Bedarf persönlich einbezogen.
Beginnen wir mit Ihrer Ausgangssituation
Vier kurze Fragen helfen Ihnen, die passenden Informationen zu finden. Sie müssen dafür weder Ihre Hornhautdicke noch Ihre Pupillengröße kennen. Diese Werte messen wir bei der Untersuchung. Ihre Antworten zeigen, welche Themen wir mit Ihnen besprechen sollten. Eine medizinische Eignung lässt sich daraus noch nicht ableiten.
Welche Informationen passen zu Ihrer Situation?
Beantworten Sie die folgenden Fragen, soweit Sie können. Wenn Sie etwas nicht wissen, wählen Sie bitte die entsprechende Antwort. Die Einordnung dient der Vorbereitung Ihrer Beratung und ersetzt keine Untersuchung.
Welche Verfahren wir bevorzugt prüfen
Unsere Empfehlungen geben Ihnen eine erste Orientierung. Ob sie zu Ihren Augen passen, klären wir anhand der Untersuchung. Wir erklären Ihnen auch, weshalb eine andere Lösung für Sie sinnvoller sein kann.
SMART PRO als unsere bevorzugte Laseroption
SMART PRO ist unsere wellenfrontoptimierte TransPRK mit SmartSurfACE. Die konkrete Behandlungsplanung richtet sich nach den Messergebnissen Ihrer Augen.
Bei geeigneter Hornhaut empfehlen wir SMART PRO innerhalb der Laserverfahren. Der Verzicht auf einen Hornhautdeckel, den sogenannten Flap, und die auf Ihre Augen abgestimmte Gewebeplanung sprechen für diese Option. Die Hornhautoberfläche muss anschließend heilen; die frühe Seherholung ist häufig langsamer als nach LASIK. Eine unregelmäßige oder biomechanisch auffällige Hornhaut wird durch den Verzicht auf einen Flap nicht automatisch geeignet.
ICL PRO bei Kurzsichtigkeit ohne Alterssichtigkeit
ICL PRO ist unsere bevorzugte Linsenoption für geeignete kurzsichtige Augen ohne Alterssichtigkeit. Eine implantierbare Zusatzlinse korrigiert die Fehlsichtigkeit, während Ihre natürliche Linse erhalten bleibt. Phak bedeutet, dass die eigene Linse im Auge bleibt. Ein korrigierender Hornhautabtrag ist nicht nötig.
Die Zusatzlinse kann bei Bedarf in einem weiteren Eingriff entfernt oder ausgetauscht werden. Das bedeutet keine Garantie, den ursprünglichen Zustand vollständig wiederherzustellen. Ein UV-Filter gehört zu den Eigenschaften entsprechend ausgestatteter Linsen. Bei MUNICH EYE erfolgt die Behandlung im anästhesiologisch betreuten Dämmerschlaf.
NANO PRO bei Weitsichtigkeit ab 30 und bei Alterssichtigkeit ab etwa 45 Jahren
Bei Alterssichtigkeit empfehlen wir ab etwa 45 Jahren, einen Linsenaustausch mit NANO PRO zu prüfen. Der Nanolaser unterstützt die Zerkleinerung und Entfernung des Linsenmaterials. Die eingesetzte Kunstlinse übernimmt die optische Korrektur. Der Austausch der natürlichen Linse ist nicht reversibel. Bei ausgeprägter Kurzsichtigkeit, noch guter Nahfokussierung oder erhöhtem Netzhautrisiko kann die Abwägung gegen einen frühen Linsenaustausch sprechen.
Weitere Laseroptionen gehören zum Vergleich
Wir bieten auch LASIK, die klassische Behandlung mit Mikrokeratom, LASIK PRO als wellenfrontoptimierte Femto-LASIK und CLEAR PRO an. CLEAR PRO ist die profiloptimierte Lentikelextraktion mit CLEAR Supra von Ziemer. Sie gehört zur gleichen Verfahrensfamilie wie SMILE pro, nutzt aber ein anderes System. Welche Unterschiede für Sie zählen, besprechen wir anhand Ihrer Befunde und Ihrer Erholungsplanung.
EH04 Hausinterne Auswahlkriterien | Anker untersuchung
Was wir vor einer Empfehlung untersuchen
Eine passende Dioptrienzahl genügt nicht. Wir beurteilen die Form und Belastbarkeit Ihrer Hornhaut, die Pupillen und die übrigen Augenbefunde gemeinsam. Diese Prüfung gilt bei MUNICH EYE für alle vier Hornhautlaserverfahren: SMART PRO, LASIK, LASIK PRO und CLEAR PRO.
Pupillengröße im Dunkeln
Eine Dunkelpupille über 7,0 mm gilt bei uns bei allen Hornhautlaserverfahren als kritischer Befund. Wir prüfen insbesondere das Verhältnis zur optisch wirksamen Behandlungszone und mögliche Lichtphänomene. Der Pupillendurchmesser entscheidet nicht allein über die Eignung.
Zu den möglichen Lichtphänomenen gehören Lichthöfe um Lichtquellen und sternförmige Strahlen, sogenannte Halos und Starbursts. Das ist besonders beim Sehen in der Dunkelheit wichtig. Auch bei Linsenverfahren berücksichtigen wir Pupille, optisch wirksame Zone und mögliche Lichtphänomene. Eine große Pupille allein begründet keine Linsenoperation.
Corvis vor jeder Laserbehandlung
Die Hornhautdicke allein zeigt nicht, wie belastbar Ihre Hornhaut ist. Deshalb ist eine Corvis-Untersuchung bei uns vor jeder Laserbehandlung Pflicht. Sie erfasst die Reaktion der Hornhaut auf einen definierten Luftimpuls und liefert Hinweise auf ihre biomechanischen Eigenschaften. Wir beurteilen diese zusammen mit Hornhauttopographie, Tomographie und der geplanten Gewebereserve.
So prüfen wir unter anderem das Risiko einer krankhaften Hornhautverformung nach der Operation, der Keratoektasie, und einer späteren deutlichen Änderung der Sehstärke. Wir lasern nur, wenn die Gesamtbefunde eine ausreichend belastbare Ausgangslage zeigen. Auch ein unauffälliger Corvis-Befund kann spätere Veränderungen oder Komplikationen nicht vollständig ausschließen.
Hornhautform und regelmäßige Hornhautverkrümmung
Bei bestätigten Unregelmäßigkeiten der Hornhauttopographie raten wir von einer refraktiven Laserbehandlung der Hornhaut ab. Das gilt auch für SMART PRO und andere Verfahren ohne Flap. Eine regelmäßige Hornhautverkrümmung ist davon zu unterscheiden.
Unklare Messungen klären wir zunächst ab. Eine Zusatzlinse kann in geeigneten Fällen eine Alternative sein; sie behandelt jedoch keine Hornhauterkrankung.
Brillenwerte und weitere Augenbefunde
Wir prüfen, ob Ihre Brillenwerte stabil sind, wie gut der Tränenfilm funktioniert und ob Erkrankungen oder frühere Eingriffe die Auswahl beeinflussen. Für Linsenverfahren kommen eigene Voraussetzungen hinzu, etwa ausreichend Platz für eine Zusatzlinse und genügend gesunde Hornhautendothelzellen. Das sind die Zellen an der Hornhautrückfläche, die sie klar halten.
Warum wir bei Alterssichtigkeit anders beraten
Mit der Alterssichtigkeit verliert die natürliche Linse zunehmend die Fähigkeit, für die Nähe scharf zu stellen. Eine gewöhnliche Laserbehandlung für die Ferne verhindert diesen Prozess nicht. Deshalb fragen wir auch, wie Sie heute lesen und welche Sehbereiche für Sie künftig wichtig sind. Etwa 45 Jahre sind eine Orientierung für die Beratung, keine feste Operationsgrenze.
Unsere bevorzugte Linsenoption bei Kurzsichtigkeit ohne Alterssichtigkeit ist ICL PRO. Bei Weitsichtigkeit ab 30 und bei Alterssichtigkeit ab etwa 45 Jahren empfehlen wir NANO PRO. Ob der Linsenaustausch passt, entscheiden Anatomie, natürliche Linse und Sehbedarf.
Ihre Augen bestimmen die passende Linsenoptik
Zuerst prüfen wir, ob ein Linsenaustausch für Sie sinnvoll ist. Erst danach wählen wir die passende Optik. Für Hybrid- und Mehrstärkenlinsen setzen wir eine reguläre Hornhaut, eine zur jeweiligen Optik passende Pupillengröße und Zentrierung, einen klaren Glaskörper sowie eine Netzhaut und Makula ohne krankhafte Veränderungen voraus. Die Makula ist der Bereich des schärfsten Sehens.
Wenn diese Voraussetzungen eingeschränkt sind, kommt häufig eine monofokale Linse infrage, sofern der Linsenaustausch insgesamt sinnvoll bleibt. Wir legen dann einen Sehschwerpunkt fest, beispielsweise die Ferne. Für andere Entfernungen bleibt in der Regel eine Ergänzungsbrille nötig. Auch im gewählten Bereich können Restfehlsichtigkeit oder Augenerkrankungen das Sehen ohne Brille begrenzen.
Ziel ist eine langfristige Verringerung Ihrer Brillenabhängigkeit. Welche Sehbereiche ohne Brille erreichbar sind, hängt von Linsenoptik, Augenbefunden und Heilungsverlauf ab. Spätere Veränderungen und weitere Behandlungen lassen sich nicht ausschließen.
Wann wir eine Behandlung zurückstellen oder davon abraten
Wenn sich Ihre Brillenwerte noch verändern, Befunde unklar sind oder eine Augenerkrankung zunächst behandelt werden sollte, kann es sinnvoll sein, mit einer Sehkorrektur zu warten. Für manche Augen überwiegen die Risiken. Dann empfehlen wir keine Operation. Eine Brille oder Kontaktlinsen bleiben mögliche Lösungen.
Auch Ihre Erwartungen gehören zur Entscheidung. Kein Verfahren kann dauerhaftes Sehen ohne Brille in jeder Alltagssituation garantieren. Alle Eingriffe haben eigene Risiken. Wir besprechen mit Ihnen, was erreichbar ist, welche Einschränkungen bleiben können und wie viel Erholungszeit Sie einplanen sollten.
Sie müssen sich vor der Beratung nicht festlegen
Wir bieten alle hier vorgestellten Verfahren an und können Ihre Möglichkeiten deshalb gemeinsam vergleichen. Sie erhalten eine nachvollziehbare Empfehlung, ohne sich vorab für Laser oder Linsen entscheiden zu müssen. Die Beratung ist persönlich, umfassend und ergebnisoffen. Sie entscheiden in Ruhe, ob Sie einen Eingriff wünschen.
Prof. Parasta operiert Sie persönlich. Seine Erfahrung aus mehr als 26 Jahren operativer Tätigkeit und über 40.000 Eingriffen fließt in Ihre Behandlung ein. MUNICH EYE ist ein ärztlich inhabergeführtes Augenzentrum mit Familientradition. Wir gehören keiner Kette an. Von der Erstberatung über die OP-Planung bis zur Nachsorge sind Sie bei seinem 40-köpfigen Team aus erfahrenen, spezialisierten Augenärztinnen und Augenärzten sowie klinischen Optometristinnen und Optometristen in guten Händen. Das Team betreut Sie umfassend und ganz individuell. Prof. Parasta wird über jede Besonderheit in Ihrem Verlauf persönlich informiert und bei Bedarf persönlich einbezogen.
Bei ICL PRO und NANO PRO behandeln wir bei medizinischer Eignung beide Augen in einer Sitzung im anästhesiologisch betreuten Dämmerschlaf. Die Planung berücksichtigt die Befunde beider Augen und Ihre allgemeine Gesundheit. Wir erläutern dabei auch die seltene Möglichkeit von Komplikationen an beiden Augen.
Wie Patienten die Beratung, den Eingriff und ihre Nachbetreuung erlebt haben, können Sie in ihren persönlichen Erfahrungsberichten nachlesen.
Fragen vor Ihrer Entscheidung
Reichen meine Brillenwerte für eine Empfehlung?
Nein. Dieselben Brillenwerte können bei unterschiedlichen Augen zu unterschiedlichen Empfehlungen führen. Besonders Hornhautform und Belastbarkeit, Pupillen, natürliche Linse und Netzhaut gehören zur Eignungsprüfung.
Ist eine Linsenoperation automatisch geeignet, wenn Lasern ausscheidet?
Nein. Zusatzlinsen und Linsenaustausch haben eigene Voraussetzungen und Risiken. Wir prüfen sie gezielt als Alternativen, wenn dies zu Ihren Augen passt. Auch eine Entscheidung gegen eine Operation kann das Ergebnis sein.
Bedeutet die Empfehlung ab 45 Jahren, dass ich meine Linse austauschen lassen sollte?
Nein. Wir prüfen insbesondere, ob Alterssichtigkeit vorliegt und welchen Nutzen ein Linsenaustausch für Sie hätte. Das Alter allein ist kein Operationsgrund. Bei Kurzsichtigkeit müssen unter anderem die verbleibende Nahfokussierung und das Netzhautrisiko berücksichtigt werden.
Besprechen wir, was zu Ihren Augen passt
Bringen Sie Ihre Fragen und, wenn vorhanden, aktuelle Brillenwerte und frühere Augenbefunde mit. Wir erläutern die geeigneten Möglichkeiten, ihre Grenzen und die Kosten. Sie müssen sich vor dem Termin auf kein Verfahren festlegen.
Ihre Fragen zu Risiken und Verfahren
KI-Orientierung auf Grundlage unserer Seiteninhalte. Keine Diagnose oder individuelle ärztliche Beratung.
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